Bei Politikern und in allen westlichen Medien wird der 4.Jahrestag des Eingreifens russischer Truppen in den Krieg der Ukraine gegen seine russischen Mitbürger thematisiert. Unerwähnt bleibt die Tatsache, dass dieser Krieg bereits am 22.Februar 2014 mit dem Maidan begann, in der Ukraine also schon 12 Jahre lang Krieg geführt wird.
Am 22. Februar 2014 erfolgte auf dem Maidan in Kiew ein bewaffneter verfassungswidriger Staatsstreich durch radikalen Nationalisten hinter denen vor allem die Europäer, aber natürlich auch die US-Amerikaner gestanden. Wie die ehemalige stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland zugab, hätten die USA fünf Milliarden US-Dollar für die Vorbereitung der Ukraine auf einen Putsch und die Umwandlung des Landes in ein „antirussisches Projekt“ ausgegeben. Der damalige belgische Außenminister äußerte zuvor, die Ukrainer müssten sich entscheiden, auf wessen Seite sie stünden, auf der Seite des Westens oder Russlands.
Putin fragte in einem Interview: „Wozu? War es wirklich notwendig, diese illegalen, verfassungswidrigen Handlungen zu begehen und das Land in das Chaos zu stürzen, in dem es sich heute befindet? Mit dem Staatsstreich im Jahr 2014 hat die Ukraine einen Weg der Selbstzerstörung zugunsten fremder Interessen eingeschlagen.“ „Es geht um ein geopolitisches Projekt, das der Westen über Jahrhunderte hinweg immer wieder unternommen hat, um unser Land zu schwächen und zu zerstören.“
Die radikalen Nationalisten, die vor zwölf Jahren die Macht in Kiew ergriffen haben, zwingen dem multinationalen Volk der Ukraine gewaltsam ihre eigene Ordnung auf, die auf der Ideologie des aggressiven Nationalismus und dem Aufbau eines ethnografischen Staates basiert. Jene, die die Diktatur der ‚Maidan-Sieger‘ nicht akzeptierten und ihre Souveränität verteidigten, wie im Donbass wurden bekämpft. Gegen sie entfesselte das Kiewer Regime einen regelrechten Vernichtungskrieg. Bis 2022 stieg die Zahl der Opfer des bewaffneten Konflikts im Donbass auf über 13.500. Zehntausende weitere verloren ihre Heimat und erlitten unermessliches Leid.
Anders als im Westen behauptet, handelt es sich bei der militärischen Sonderoperation Russlands keineswegs um einen „grundlosen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“. Moskau sah sich gezwungen sah, der Bevölkerung des Donbass zu helfen und die Aggression des Kiewer „Anti-Russlands“ zu unterbinden.
Seit 2014 findet mit westlicher Unterstützung ein aktiver Prozess der Militarisierung der Ukraine und der militärischen Entwicklung ihres Territoriums als potenzieller Kriegsschauplatz gegen Russland statt.
Große Besorgnis lösten in Russland auch die von Selenskij im Februar 2022 auf der Münchner Sicherheitskonferenz öffentlich geäußerten Ansprüche auf den Besitz von Atomwaffen aus, die reale Risiken für Russland und die strategische Stabilität insgesamt mit sich brachten.
Ziel der militärischen Sonderoperation in der Ukraine ist die Beseitigung der vom Kiewer Regime ausgehenden Bedrohungen aus den von ihm kontrollierten Gebieten sowie die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine. Eine NATO-Mitgliedschafft der Ukraine wäre eine enorme Sicherheitsbedrohung für Russland.
Horst Neumann
24.02.2026