Personaleinsparungen zur Gewinnmaximierung?

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Horst Krumpen

Horst Krumpen, Kreisvorsitzender


DIE LINKE fragt, wem schadet und wem nützen die Entlassungen im Hanse Klinikum

Wismar 29.04.2015 – Der Kreisvorstand der LINKEN Nordwestmecklenburg hat der Ostsee Zeitung entnommen, dass im Sana Hanse Klinikum 68 Mitarbeiterinnen vermutlich ihre Arbeit verlieren werden. Vorstandsmitglied Björn Griese, der sich mit der Gesundheitspolitik seit Jahren beschäftigt dazu:“ Der Bericht wirft Fragen auf, insbesondere in einer Zeit, in der sich auch in unserem Land immer mehr Patienten mit den sogenannten multiresistente Krankenhauskeimen infizieren, ist es fraglich ob Personaleinsparungen nicht auch zu Lasten der Patientengesundheit gehen könnten.“
Kreisvorsitzender Horst Krumpen: “ Wir LINKE engagieren uns insbesondere am Tag der Arbeit gegen Leiharbeit und andere Beschäftigungsverhältnisse, die in erster Linie darauf ausgerichtet sind Löhne zu drücken und Arbeitsverhältnisse zu verschlechtern. Wie passend ist da die getroffene Entscheidung zum 1. Mai!
Es erscheint uns besonders bemerkenswert, dass die wohl zum Teil ohnehin schon in Leiharbeit befindlichen Mitarbeiterinnen jetzt der Zeitung entnehmen dürfen, dass sie eventuell betroffen sein könnten. Eine solche öffentliche Bekanntmachung ohne dass die Betroffenen vorher informiert wurden, soll wohl den Druck auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhöhen. Ein sozialer Umgang mit Beschäftigten ist das aus unserer Sicht nicht.
Die Anmerkungen des Bürgermeisters machen deutlich, dass ein Minderheitseigner eben nicht mehr wirklich mitentscheidet, wenn solch schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden.
Wieder einmal bestätigt dieser Vorgang die Forderung der LINKEN: Privatisierungen der öffentlichen Daseinsvorsorge nicht dem Profitstreben von privaten Betreibern zu opfern, sondern die Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand zu belassen. Jetzt bleibt der Politik nur noch das Zuschauen und die Erklärung unserer Solidarität mit den Betroffenen. Wir sind bereit, wenn gewünscht, die Betroffenen bei Aktionen oder auch in anderer Art und Weise zu unterstützen.“

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