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Am 16.04.2012 lief die Bieterfrist zur Privatisierung von 11 500 Treuhand-Wohnungen im Osten ab. Das Ansinnen der Bundesregierung, diese Wohnungen im Paket womöglich an eine »Heuschrecke« zu verkaufen, wollen LINKEN-Politiker mit einer eigens gegründeten Wohnungsgenossen schaft verhindern. Das ist ein »einmaligenr Versuch«, Wohnungen aus dem früheren Volkseigentum der DDR, die von der Bundesregierung treuhänderisch verwaltet werden, »vor dem Verscherbeln an sogenannte Finanzinvestoren zu retten«. Mit Hilfe einer von uns, DIE LINKE, gegründeten Wohnungsgenossenschaft »Fair Wohnen« solle im Bieterverfahren die Verschleuderung öffentlichen Eigentums verhindert und der Wohnungsbestand in gemeinschaftlicher Hand – vor allem der Mieter – erhalten werden!
Somit haben am Montag unser Fraktionschef Gregor Gysi und die Bundestagsabgeordnete Heidrun Bluhm erklärt, die „Treuhandliegenschafts-Genossenschaft Fairwohnen“ habe ein Angebot zum Kauf der TLG-Wohnen abgegeben, mitsamt 11 500 Wohnungen. Die Linke hat Banken als Kreditgeber gefunden, damit ein Angebot von ungefähr 569 Millionen Euro gemacht werden konnte. Sollte die Genossenschaft den Zuschlag erhalten, kann jeder Anteile der Genossenschaft erwerben. Man hofft natürlich, das möglichst viele der 11 500 Mieter als Genossenschaftler zu gewinnen. Wir Linke wollen damit einen ganz konkreten Nutzen für die Mieter mit unserem antikapitalistischen Programm verbinden.
weiterführende Links:
Wohnungen an Heuschrecken?