Ausschusssitzungen sind nicht zum Schlafen da

, , ,

Einladung

Angenehme Ruhe
© Franco Foloni/Flickr


Inhaltlich ist an dem Leserbrief von Frau Christiane Münter (CDU) in der Ausgabe der OZ vom 22. Juni 2010 nichts auszusetzen. Was uns nur so wundert ist, dass sich die Stadtvertretung Grevesmühlen seit Oktober 2009 in ihren Ausschüssen (Bauausschuss, Umweltausschuss etc.) mit diesem Thema befasst. Noch mehr verwundert uns, dass Frau Münter in jenem, diesem Bauausschuss sitzt. In den Unterlagen zum Bauvorhaben – Gelände des ehemaligen VEB „Diamant“ – war von Anfang an die Rede von 78 Wohnungen. Im Dezember 2009 hat unsere Fraktion schon mehrheitlich den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 33 abgelehnt. Die Fraktion der CDU stimmte damals geschlossen für den Bebauungsplan. Aber jetzt, nach einem HALBEN Jahr (!), fällt einigen Stadtvertretern der CDU die Dichte der Bebauung auf?

Da können wir nur sagen: „Na schönen guten Morgen!

Aber wie gesagt: Inhaltlich stimmen wir fast alle mit dem Leserbrief von Frau Münter überein. Vielleicht ist Ihnen ja auch die Ähnlichkeit zu unserem Beitrag vom 15. Dezember 2009 aufgefallen? 😉

2 Kommentare

  • Christiane Münter sagt:

    Sehr geehrte Linke in Grevesmühlen,
    natürlich habe ich schon in den Bauauschusssitzungen gegen das Projekt Diamant-Gelände Karl-Marx-Straße gestimmt (sprudelte hier die Informationsquelle nicht?), übrigens zusammen mit Ihrem sachkundigen Einwohner Volkmar Schulz. Aber da es in der CDU Gott sei dank keinen Fraktionszwang gibt, hat es im Ergebnis leider nichts genutzt und ich habe einen Leserbrief „zum Aufrütteln“ hinterhergeschickt. Ich vermute, dass die OZ häufiger gelesen wird als „Linke in Grevesmühlen“. Denn die habe ich bisher wirklich verschlafen.
    Christiane Münter

  • Thomas Pagels sagt:

    Sehr geehrte Frau Münter,

    Ich glaube kaum dass die Bürger der Stadt „aufgerüttelt“ werden müssen. Die Bürger von Grevesmühlen haben ein sehr gutes Gespür für unser Stadtbild. Viele mit denen ich gesprochen habe, fassen sich bei der Bebauungsdichte an den Kopf. Bildlich gesprochen selbstverständlich.
    Das es kein Fraktionszwang bei Ihnen gibt, ist eine schöne Sache. Vordergründig sollten Sie aber versuchen, ihre Fraktionskollegen umzustimmen. Ob da aber die OZ der richtige und kürzeste Weg ist?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert