24. April 2012

Herdprämie © GoodNCrazy/Flickr
Wir fordern die Bundeskanzlerin auf, diesen unsozialen Nonsens zu stoppen und die Mittel in Höhe von rund 2 Milliarden Euro, die für das Betreuungsgeld geplant sind, in den Ausbau von Kindertagesstätten sowie in die Ausbildung von Erziehrinnen und Erziehern zu stecken.
Wenn diese Bundesregierung doch nur einmal aufrichtig zu ihrem Volk wäre. Es wird nämlich das Ziel verfehlt werden, wie während der Wahl versprochen, dass im Jahr 2013 jedem Kind einen Platz in einer Kindertagesstätte angeboten werden kann. Die Herdprämie soll nur aus diesem Grund eingeführt werden.
Quelle: Caren Lay
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Dazu kommt noch, dass diese „Unterstützung“ den Familien, die wirklich jeden Euro bräuchten, garnicht hilft. Bei Familien mit zwei – mittlerweile fast üblichen – Geringverdienern wird sicher kein Elternteil daheim bleiben, weil es dafür jetzt 150 Euro gibt. Die kommen garnicht über die Runden, wenn ein Arbeitseinkommen wegfällt. Dieses monatliche Geld ist so gesehen wieder ein Geschenk an Menschen mit sowieso schon sehr gutem Einkommen.