Zum Tod von Jo Jastram

Jo Jastram


„Das Vermögen, dem Inneren einen Weg zum Ausdruck zu bahnen, das ist Jastrams große Kunst…“
Diese große Kunst hat sich nicht nur in seinen Werken offenbart. Weit über seine eigenen Arbeiten hinaus, durch diese und sein Wesen getragen, wirkte Jo Jastram am Menschen selbst. Wie kein Anderer hat er es verstanden, in seinen Schülern das wertvolle Innere zu erkennen und dabei zu helfen, diesem „einen Weg zum Ausdruck zu bahnen“. Einmalig war seine sensible und auch hartnäckige Art und Weise der Förderung, sein behutsames und doch auch drängendes Mutmachen, seine vorwärts treibende Klarheit und konstruktive Kritik.
Seine Fürsorge und Liebe für seine Schüler waren beispiellos. Immer hatte man das sichere Gefühl, von ihm insgesamt und im Besonderen gesehen zu werden. Dieser liebenswerte Mensch und phantastische Künstler nahm ernst.
Jan-Peter Schröder schreibt in der OZ: „In den zerklüfteten Oberflächen seiner Figuren vermochte er es meisterhaft, die Narben der Seele zu zeigen…“
Er hinterlässt ein immenses, wunderbares Lebenswerk und sein Tod reißt eine Wunde in meine Seele. Zu groß ist die Trauer, doch einst tröstet das Wissen, dass er weiterlebt durch sein Werk und Wort…
Eine Schülerin

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